Der krönende Abschluss der besten Filmtriologie aller Zeiten.
„Die Rückkehr des Königs“ ist an Optik und Wucht kaum zu überbieten und liefert kongeniale Bilder, die man nie mehr vergisst.
Jacksons Abschluss ist gespickt mit zahlreichen Effekten, tollen Zitaten und führt die Geschichte des Ringes wunderbar fort.
Gab es jemals etwas größeres? Gab es jemals epischere Schlachten? „Die Rückkehr des Königs“ gibt alles her, was das Genre zu bieten hat.
Es wird, wie bereits in den vorherigen Teilen, eine perfekte Mischung aus der Vorlage von Tolkien und den heutigen notwendigen Prämissen geschaffen.
Kritikpunkte gibt es kaum. Einzig der etwas zu hohe Anteil an CGI -Effekten, der dazu führt, dass das Magische des ersten Teils nicht ganz erreicht werden kann, könnte kritisiert werden. Die überzeugende Mischung aus praktischen und computergenerieten Effekten ist nicht immer harmonisch, trotzdem findet man in der „Rückkehr des Königs“ so beeindruckende Landschaftsaufnahmen , dass es schnell verziehen werden kann.
Die Darsteller aus den ersten beiden Filmen laufen auch im Abschluss zur Höchstform auf und verleihen ihren Figuren durch die Bank durch Tiefe, sodass man mit einem weinendem Auge zurückgelassen wird, wenn ihre Reise endet.
Die perfekte Verknüpfung von hoch emotionalen Momenten und brachialen Schlachtgetümmel zeichnet Teil 3 aus.
Trotz der langen Lauflänge wird er nie langweilig und bleibt über die gesamte Zeit spannend, auch für jene, die das Buch gelesen haben.
„Ein Ring sie zu knechten…“. Peter Jackson hat das geschafft, was niemand geglaubt hat: Tolkiens Welt in Bilder einzufangen. Einzufangen und uns damit zu fesseln. Epischer, größer und einfach besser hätte man es sich nicht träumen können. Die „Der Herr der Ringe“- Trilogie ist das Fantasywerk, an dem sich die großen Filme zu messen haben und man wird sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn man sagt, dass er für sehr sehr lange Zeit unerreicht bleiben wird. Ein Werk für die Ewigkeit.
„Die Rückkehr des Königs“ ist bombastisches Fantasykino, das in über dreieinhalb Stunden den Kampf zwischen Gut und Böse, der in „Die Gefährten“ ausgelöst wurde, zu einem beispiellosen und berührenden Ende bringt.
10/10