Priest

In unbekannter Zukunft bekämpfen sich Menschen und Vampire seit jeher. Überhand haben letztendlich die Menschen gewonnen, indem sie Priester ausbildeten und diese die ultimative Waffe gegen die Untoten darstellen. Seitdem stellt die Kirche das oberste Organ dar und verschleiert jedliche Gefahr, die von Vampiren ausgeht. Eines Tages wird jedoch die Nichte eines Priesters von Vampiren entführt und die Kämpfe beginnen von vorne…

Paul Bettany, der schon in einigen tollen Filmen mitgespielt hat und dort oft überzeugte, verkörpert hier die Hauptrolle. Mühe will man ihm nicht absprechen und er macht seine Sache noch am besten von einem generell schwachen Cast. Die Figuren sind nicht ausgearbeitet und gefühlslos porträtiert. Besonders der Vampirmeister, gespielt von Karl Urban, ist dermaßen stupide und eindimensional ausgearbeitet, dass es keinen Spaß macht ihnen zuzusehen.

Spaß machen die Kampfsequenzen auch nur zum Teil. Einige coole Einfälle sind vorhanden, doch eben jene Kämpfe werden zu schnell abgearbeitet. Gerade wenn etwas Spaß aufkommen könnte, wird abgebrochen. Der Coolness geschuldet wird häufig mit Zeitlupen gearbeitet, ein Stilmittel, das bis auf erst genanntes, keinen Sinn hat in der Darstellung der Sequenzen.

Optisch hat man das Gefühl, dass man alles schon mal gesehen hat, nur in besser. Der Versuch eine apokalpytische Welt zu schaffen ist vorhanden und einige Bilder sind gelungen, doch im Großen und Ganzen wirken Effekte und Setting billig.

Trotz seiner kurzen Lauflänge, kommt dann doch recht schnell Langeweile auf, wenn mal nicht gekämpft wird. Die Geschichte lässt einen kalt und wirkt belanglos.

„Priest“ ist ein B-Movie, welcher sich zu ernst nimmt und sich dessen Staus nicht unbedingt bewusst ist. Er ergibt eine Zusammenwürflung von verschiedenen Szenen, die man irgendwie doch schonmal gesehen hat, aber diese deutlich besser in Erinnerung hat. Ein Film für zwischendurch, der nach dem ersten Mal Sehen, schnell wieder vergessen ist.

3/10

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