Predator-Upgrade

1987 erschien der Actionklassiker „Predator“ mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle, der mit „Predator 2“ und „ Predators“  fortgesetzt wurde. Die schrecklichen Crossovers mit den „Alien“- Filmen lassen wir mal unkommentiert.

Nachdem in letzter Zeit einige tolle Franchises aus den 70er und 80er, wie eben „Alien“ oder „Terminator“ gehörig an die Wand gefahren wurden, waren die Erwartungen an einen neuen „Predator“-Film nicht wirklich hoch. Einzig Regisseur Shane Black, der mit „The Nice Guys“ bereits sein Können unter Beweis stellen konnte und schon beim ersten „Predator“ mitspielte, ließen etwas Hoffnung aufkommen.

Die Handlung von „Predator-Upgrade“ ist schnell erzählt: Zwei Predators landen auf der Erde. Der eine ist upgraded, der andere normal. Eine Gruppe von Kriegsverbrechern stellt sich diesen in den Weg und schon beginnt das Gemetzel.

Shane Black hatte nicht zu viel versprochen, denn seine „Predator“- Fortsetzung ist wirklich brutal und die vielen Splatterszenen machen auch Spaß, da sie zum einen größtenteils handgemacht sind und zum anderen einen coolen 80er Jahre- Flair aufkommen lassen.

Generell ist „Predator-Upgrade“ gespickt mit unzähligen Macho-onelinern, die eins zu eins aus einem Actionfilm der 80er stammen könnten. Da der Film sich allerdings nie entscheiden kann, ob er ironisch angehaucht sein möchte oder doch ernst und düster, verläuft er ins Nichts und bleibt völlig belanglos.

Hauptdarsteller Boyd Holbrook spielt absolut blass und ohne Charisma. Dem schließt sich der gesamte Cast an. Einzig Thomas Jane, der einen Soldaten mit Touret spielt, sorgt für den einen oder anderen Lacher.

Optisch schaut „Predator-Upgrade“ wie bereits erwähnt hauptsächlich sehr handgemacht aus, andere Effekte hingehen wirken wirklich schrecklich. Auch die Musik ist oft zu drüber und lässt wenig Raum zum Spannungsaufbau.

Shane Blacks Versuch das Franchise wieder aufleben zu lassen scheitert, da das Drehbuch absolut nichts Neues bietet und keine klare Richtung vorgibt. Optisch kann „Predator-Upgrade“ ein paar coole Actionszenen vorweisen, bleibt aber unterm Strich uninspiriert und öde. Bitte lasst die Finger von unseren geliebten Klassikern!

4/10

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